Ausschnitt aus einem Jura Bild, Solnhofen

Short-Story

Siegfried Sig Fabig wurde 1945 in Hohenwart im Landkreis Pfaffenhofen geboren. 1959 bis 1962 absolvierte er in Augsburg eine Lehre als Schaufenstergestalter bei Hettlage. Nach einem „Gastspiel“ als Wirt, Fabig war 1975 Begründer von „Sigs Kneipe“ − ein Treffpunkt der regionalen Musik-, Künstler- sowie Schüler- und Studentenszene − wagte er 1984 den Sprung ins freie Künstlerleben. Und er hat es geschafft. Der erfolgreiche, eigenwillige Künstler betont immer wieder gerne seinen Status als Autodidakt, der seinen Weg geradlinig ohne Malkurse und „akademische Würden“ gegangen sei.

Sig Fabig kann zahlreiche Ausstellungen vorweisen, die von „Lokalgrößen“, Künstlern und in den Medien positiv bewertet  wurden. 1995 erhielt er den Kunstpreis der Stadt Schrobenhausen. Von 2009 bis 2013 wirkte Sig Fabig als 1. Vorsitzender im Kunstvereins Schrobenhausen. Als Highlight  seiner Biografie  gilt wohl die Gründung der Barten-Galerie im Jahr 2015  − eine Produzentengalerie, in der sich auch Platz für ein großzügiges Atelier gefunden hat.

Sig Fabig kennt man auch als Schauspieler, Ideengeber und Mitarbeiter im Drehstab der SOB- Filmgruppe − weit über die Schrobenhausener Grenzen hinaus.  Ältere Filme wie „Das Lied vom Lande“, „Eduard“ oder „Der rote Schirm“ sind noch heute absolute Publikumsmagneten.

Zitate

— erstaunlich sei was dieser eher verschlossene und bescheidene Mensch auf die Bildflä che bringt
— so habe er ihn empfunden intensiv konsequent und voller Aus strahlung
— dann kamen die Bilder sperrig, spröde, ganz und gar nicht modisch, nichts Gefälliges
— einen schwereren Weg beschritten als Autodidakt bahnte er sich über eine Lehre als Dekorateur seinen Weg zur Kunst, und das mit sehr viel Kraft
— gelernt hat er vor allem indem er Kunstwerke k pierte, eingedenk des Satzes „kopieren = kapieren“
— also gab er 1984 seine gesicherte Existenz auf seitdem führt er zwar kein einfaches Leben, für ihn aber das einzig richtige Leben als freischaffender Künstler
— und so entstanden nach Landschaftsbildern erste abstrakte Versuche, in denen Teile wie Sicherheitsnadeln oder Büroklammern zu Denk mälern werden. Die zuletzt gemalten Bilder wirken wie ein einziger großer Farbklang, fast hörbar
— so nannte er Fabig einen malenden Poeten, dessen Bilder nicht Wohnzimmerdekoration, sondern eine Aufforderung zur Aus- einandersetzung sind
(Zitate von Prof. Rudolf Seitz – † 26. April 2001 – ehemaliger Präsident der Kunstakademie München)

Vita: EINZELAUSSTELLUNGEN
Einführungen und Vorworte von Professor Rudi Seitz, Professor Martin Goppelsröder,
Dr. Dieter Distl 1985, 2001, 2012 in der Galerie des Kunstvereins Schrobenhausen
1989 Treppenhausgalerie Kröll & Nill, Augsburg
1989 Rathausfletz, Neuburg an der Donau
2014 „Galerie 1480“ in Bayreuth
2017 BBK Ingolstadt, „Landschaften-Landschaftliches“
im Rahmen „KUNST STÜCKE  Aktuelle Kunst aus der Region“
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2016 Johanniskirche Eichstätt (zus. mit Viktor Scheck“)

AUSTELLUNGSBETEILIGUNGEN
im Schloss Wertingen
1991 „Distanzen 3” BBK, Kunstforum Bonn
1994 „Linien” im Foyer der Regierung von Oberbayern
1994 Otto-Richter-Kunsthalle in Würzburg
Ausstellungsbeteiligungen auch im Ausland
BBK Ingolstadt Ausstellungsbeteiligungen
2017 Teilnahme an der Ausstellung 
-Verleihung des  24. Aichacher Kunstpreises- 
im SanDepot Aichach..

.PREISE UND FÖRDERUNGEN

Kunstpreis der Stadt Schrobenhausen 1995

1. Vorsitzender im Kunstverein Schrobenhausen von 2009 bis 2013
Portrait im Bayer. Fernsehen am 11. 11. 2012

Jura Impression